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Die Klosterkirche des ‚Deir Anba Hadra‘ bei Aswan/Ägypten

Foto: Heike Lehmann

Im Süden Ägyptens westlich des Nils gegenüber der Stadt Aswan und der seit pharaonischer Zeit besiedelten Insel Elephantine, liegen die Ruinen des koptischen Klosters ‚Deir Anba Hadra‘. Die beeindruckenden Reste des ‚Deir Anba Hadra‘ zählen zu den besterhaltenen mittelalterlichen Klosterbauten Ägyptens und werden, nachdem sie im vergangenen Jahrhundert nur wenig wissenschaftliche Beachtung fanden, seit 2013 im Rahmen des Projektes „Deir Anba Hadra – Epigrafie, Kunst- und Bauforschung im Kloster auf dem Westufer von Aswan“ der Abteilung Kairo des Deutschen Archäologischen Instituts unter der Leitung von Sebastian Richter (TOPOI/FU-Berlin) neu untersucht.

Das DAI-Projekt findet in Kooperation mit dem Excellenzcluster TOPOI 264 statt und ist in der Research Group „Space - identity - locality. The construction of knowledge related identity spaces“ angesiedelt. Research- Projekt B-4-6: „Deir Anba Hadra. Sociocultural and economic significance of a holy place in Upper Egypt from late antiquity up to the early Mamluk period“. Finanziell unterstützt wird das Projekt außerdem von der Europäischen Stiftung der Rahn Dittrich Group für Bildung und Kultur.

Seit Februar 2015 ist die Abteilung Architekturgeschichte durch Heike Lehmann, die die Klosterkirche des ‚Deir Anba Hadra‘ bauhistorisch untersucht, in das Projekt involviert.

Weiterführende Informationen auf den Projektseiten des DAI Kairo und TOPOI FU Berlin.