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Reader zum Masterworkshop

Im Rahmen des "Ergänzungsmoduls 2: Wissenschaftliche Praxis" wird jeweils im Sommersemster ein Studientag/Workshop der Mastestudierenden veranstaltet, bei dem sie mit einem selbst gewählten Thema ihre Forschungen in Vorträgen vorstellen. Aus den Vorträgen entsteht jeweils ein online abrufbarer Masterreader als pdf-Dokument.

Im Rahmen des "Ergänzungsmoduls 2: Wissenschaftliche Praxis" wird jeweils im Sommersemster ein Studientag/Workshop der Mastestudierenden veranstaltet, bei dem sie mit einem selbst gewählten Thema ihre Forschungen in Vorträgen vorstellen. Aus den Vorträgen entsteht jeweils ein online abrufbarer Masterreader als pdf-Dokument.Im Rahmen des "Ergänzungsmoduls 2: Wissenschaftliche Praxis" wird jeweils im Sommersemster ein Studientag/Workshop der Mastestudierenden veranstaltet, bei dem sie mit einem selbst gewählten Thema ihre Forschungen in Vorträgen vorstellen. Aus den Vorträgen entsteht jeweils ein online abrufbarer Masterreader als pdf-Dokument.

Masterworkshop Sommersemester 2016:

FACETTEN DER IDENTITÄT:

Am 15. Juli 2016 fand der Masterworkshop unter dem Titel „Facetten der Identität“ statt. Er wurde von den Masterstudierenden im Ergänzungsmodul „Wissenschaftliche Praxis“ unter der Leitung von Dr. Jeannet Hommers organisiert. Die sieben Vorträge der Studierenden näherten sich dem Thema der Identität von verschiedenen Standpunkten aus: Brit Münkwarf untersuchte eingangs die deutsche Sondergotik als Konstrukt einer nationalen Indentität. Der Vortrag von Liya Varshavskaya handelte von der Darstellung der (idealen) Familien im Nationalsozialismus. Die Umgestaltung und Umnutzung einer Kirche und die damit verbundene Veränderung der Funktionalität aber auch der Identität des Gebäudes waren Vortragsthema von Regine Epp. Hauke Ohls näherte sich der Identitätsfrage mithilfe des Begriffs der ikonischen Differenz und der Ausstellung CUT! CUT! CUT! Cosima von Bonins. Mit dem Frauenbild im Œuvre von Hans Baldung Grien beschäftigte sich Liliane Baab anhand von Beispielen der Eva-Darstellung. Die (herrscherliche) Selbstinszenierung am Beispiel von Ingres’ „Gelübde Ludwigs XIII.“ wurde von Larissa Wesp ausgearbeitet, während Stefanie Kewitsch abschließend die Rekonstruktion des Portraits von Richard III. anhand seiner gefundenen Skelette und der damit verbundenen Frage nach rekonstruierter Identität erläuterte.
Wissenschaftlich begleitet wurde der Tag von Dr. Matthias Krüger (München), der die gewonnenen Erkenntnisse am Ende des Symposiums zusammenfasste und die Abschlussdiskussion leitete.

Masterworkshop Sommersemester 2015:

SHOWCASE ǀ (RE)PRÄSENTATION:

Im Jahr 2015 trug der von den Masterstudierenden unter der Leitung von Dr. Kirsten Lee Bierbaum organisierte Masterworkshop den Titel „SHOWCASE ǀ (RE)PRÄSENTATION“ und widmete sich in Fallstudien einer analytischen Auseinandersetzung mit den künstlerischen Modalitäten von Präsentation und Repräsentation, Darstellung und Ausstellung, Display und Inszenierung, Präsenz und zeichenhaftem Verweis. Der Workshop wurde am 9. Juli durch einen Vortrag von Prof. Dr. Maarten Delbeke (Universität Gent) zum Thema „Ornamental Text and monumental architecture in Victor Hugo (and others)“ eröffnet, während der eigentliche Workshoptag mit den Vorträgen der Masterstudierenden sich am 10. Juli anschloss. Thematisch umfassten die Beiträge die unterschiedlichsten Epochen und Gegenstandsbereiche: von der Bild- bzw. Abbildhaftigkeit der Abendmahlsliturgie in Byzanz über die Selbstdarstellung des Renaissancekünstlers Giorgio Vasari oder auch der venezianischen Scuole im Spätmittelalter bis hin zur Aushandlung des semiotischen Verweissystems im Ausstellungskonzept Pierre Huyghes; von der barocke Auseinandersetzung mit der Natur als Modell bzw. dem Theater als Ort der künstlerischen Inszenierung über die Neupositionierung der Fotografie als künstlerisch autonomen Medium in den 1920er Jahren bis hin zu den divergenten Positionen saudi-arabischer Foto-Künstler und -Künstlerinnen. Die angeregten Diskussionen und der engagierte Austausch zwischen den Masterstudierenden und den anwesenden Institutsmitgliedern und Gästen bis ins abendliche Sommerfest hinein bestätigten einmal mehr, welchen positiven Impuls der Workshop als Bestandteil des Ergänzungsmoduls "Wissenschaftliche Praxis" für die Studierenden wie für das Institut setzen kann.

Masterworkshop Sommersemester 2014:

Blickwechsel. Wahrnehmungsästhetik und Transferpraktiken in der Kunst:

Am 09. Juli 2014 fand der jährlich von den Masterstudierenden im Rahmen des Ergänzungsmoduls „Wissenschaftliche Praxis“ organisierte, eintägige Masterworkshop betreut von Dr. Lilian Haberer statt, der sich den Aspekten und Charakteristika verschiedener Blickwechsel unter wahrnehmungsästhetischen Bedingungen und Aspekten des Transfers in der bildenden Kunst und Architektur widmete: von der Judaskussdarstellung in der italienischen Wandmalerei des ausgehenden Mittelalters bis hin zum apokryphen Sujet in der Bronzeplastik, vom Architektenkubus zum modernistischen Propagandabau, vom Einsatz des Spiegels im Symbolismus bis zur Debatte um Provenienzforschung, von Interieurdarstellungen im Holzschnitt der Moderne bis hin zur performativen Skulptur im 21. Jahrhundert. Am 08. Juli wurde der Workshop nach einer Begrüßung der geschäftsführenden Direktorin Prof. Dr. Ursula Frohne mit einem Abendvortrag begonnen: Es referierte Frau Dr. Linda Schädler von der ETH Zürich zum Thema  „Der Einbruch des Bildes. Die instabile Position des Fotografen und andere Blickwechsel i James Colemans „Charon (MIT) Project)“ von 1989. Im Anschluss an den Workshop fand das jährliche Sommerfest des Kunsthistorischen Institutes statt.

Masterworkshop Sommersemester 2013: MachtKunst

Am 19. Juli 2013 fand erstmalig im Rahmen des Ergänzungsmoduls "Wissenschaftliche Praxis" organisiert von den Masterstudierenden und betreut von Dr. Anna Pawlak der eintägige Masterworkshop statt. Dieser ermöglichte den Studierenden einen Einblick in die wissenschaftliche Praxis und widmete sich in einem diachronen Überblick und quer durch die Gattungen und Medien Konstellationen von Macht und Grenzphänomenen in der bildenden Kunst.  Die Themen der Vorträge reichten von dem Motiv des Brudermordes in der neuzeitlichen Darstellungstradition bis zu den revolutionären Sujets der "Macchiaioli" im Florenz des Risorgimento, vom Medium der Ausstellung als Machtinstrument zu einer Ästhetik der Gewalt im Film bis hin zu der Aktivistinnengruppe Pussy Riot und der Frage, inwiefern sie mit ihren Aktionen im religiösen Raum, die Grenzen zwischen Kunst und Politik verschieben und erweitern. Den Workshop eröffnete die Geschäftsführende Direktorin Frau Prof. Dr. Susanne Wittekind und am Abend zuvor, den 18. Juli eröffnete Dr. Eva Ehninger von der Universität Bern den Workshop mit einem Abendvortrag zum Thema "Die Macht im Blick. Revision und Aktualisierung von Normen der Repräsentation".