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Habilitationsprojekt

Vier Augen sehen mehr als zwei.
Kollektive Bildwahrnehmung und Gemeinschaftsidentität im 15. Jahrhundert

Wie unterscheidet sich die Bildrezeption durch einen individuellen Betrachter von der durch eine Gruppe? Welche Interferenzen entstehen unter den Gruppenmitgliedern sowie zwischen ihnen und dem Artefakt, wenn mehrere Betrachter es umstehen, Blickbeziehungen aufbauen, untereinander und mit dem Bildwerk interagieren? Wie wirkt sich die Gegenwart ästhetischer Artefakte bzw. Räume auf die Kohärenz und das Gemeinschaftsbewusstsein der anwesenden Gruppenmitglieder aus? Diese Fragen stehen im Zentrum des Projektvorhabens und sollen anhand von methodischen Überlegungen und Fallstudien europäischer Werkbeispiele des 15. Jahrhunderts entwickelt werden.