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Im Rahmen des Seminars „Rijksmuseum. Geschichte und Sammlung“ fand unter der Leitung von Dr. Jeannet Hommers eine fünftägige Exkursion nach Amsterdam statt. Vor Ort konnte die vielfältige Geschichte und eindrucksvolle Sammlung des 1885 eröffneten Rijksmuseums in Amsterdam von den Anfängen bis heute intensiv studiert werden. Neben der Architektur, der städtebaulichen Einbindung am Museumplein, dem Vergleich mit anderen von Pierre Cuypers entworfenen Bauten, wie dem Hauptbahnhof und der Vondelstraat, und den zwischen 2003 und 2013 getätigten Umbaumaßnahmen lag ein besonderer Schwerpunkt auf der niederländischen Kunst des 17. Jahrhunderts, die für die Gründung des Rijksmuseums als Nationalmuseum von wesentlicher Bedeutung war. Werke von Jan Vermeer, Frans Hals, Jan Steen oder das Puppenhaus der Petronella Oortman, vor allem aber das 1642 fertiggestellte Gruppenbildnis „Die Nachtwache“ von Rembrandt konnten vor Ort vertiefend analysiert werden und deren Inszenierung mit Hinblick auf deren Bedeutung für das nationale Selbstverständnis diskutiert werden.
Der Besuch des Rembrandthauses und der Museen Ons’ Lieve Heer op Solder, Van Loon und Willet-Holthuysen führte die Kunst und Kultur des Goldenen Zeitalters eindrucksvoll vor Augen und machte überdies deutlich, wie wichtig dieses Zeitalter auch bei der Gründung eines Nationalmuseum gewesen ist.