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Schwerpunktmodul 4c: Vertiefende Studien zur Kunstgeschichte der Moderne und Gegenwart

Ziele, Inhalte, Struktur

Foto: Lilian Haberer

Ziele

Das grundlegende Epochen-Modul 4c „Vertiefende Studien zur Kunstgeschichte der Moderne und Gegenwart“ ermöglicht den Studierenden die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Kunst der Moderne und Gegenwart in Geschichte, Theorie, Praxis und Kritik. Unterschiedliche Lehrveranstaltungsformate bieten die Möglichkeit, die Inhalte, Themen und Kontexte des Fachbereichs Kunstgeschichte seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert bis in die unmittelbare Gegenwart nah am Objekt zu vertiefen und mit methodisch-kritischen sowie interdisziplinären Ansätzen dezidiert zu fokussieren.

Inhalte

Das Modul 4c verbindet eine kunstwissenschaftliche Zugangsperspektive mit einem sozial- und mediengeschichtlichen Ansatz. Es widmet sich den historischen Auswirkungen der Modernisierung und Industrialisierung, ebenso wie den Einflüssen der Globalisierung auf die Kunstpraxis, Kunsttheorie und Kunstkritik. Themen des Moduls stellen sowohl die Reflexion der Moderne, Postmoderne und Gegenwart, Text-Bild-Verhältnisse ebenso wie die Grafik des 19. und 20. Jahrhunderts, die Entwicklung der Sammlung und der Museen sowie der Wandel des künstlerischen Selbstverständnisses dar. Neben den klassischen Medien der Malerei, Skulptur und Architektur liegt der Schwerpunkt auf den inter- und transmedialen Verflechtungen neuer Medien wie Fotografie, Bewegtbild, Sound Studies und ihrer Bezüge zur visuellen Kultur. Darüber hinaus rückt das Modul auch neuere performative und digitale Tendenzen, die Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum, mit der Installation sowie ihren heterogenen Publika und Betrachterkonfigurationen ins Zentrum des Kunstdiskurses. Die Gegenstandsbereiche des Moduls richten sich dabei auf globale Entwicklungen und postkoloniale Ansätze in der Kunst und Kunstgeschichte. Diese Orientierung schließt eine kritische Sichtung der ästhetischen Kategorie des „Modernen“ wie auch des „Zeitgenössischen“ in der Kunst ein. Methodisch ist sowohl eine kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Fachdisziplin von zentraler Bedeutung als auch die Thematisierung der diversen theoretischen Erneuerungen Faches, vom spatial bis zum performative turn.

Der Bezug zu den Praxis- und Tätigkeitsfeldern der Kunstgeschichte spielt für die Lehrenden wie in allen anderen Modulen eine entscheidende Rolle: Von den Curatorial Studies, dem Museum, dem Galerie- und Ausstellungswesen sowie der Kunstvermittlung bis hin zur Sammlung, dem Kunsthandel und der Kunstkritik. Ein dezidierter Einblick in diese Tätigkeitsfelder wird aufgrund des umfangreichen Lehrangebots vor allem auch durch externe Lehrbeauftragte aus der Praxis gewährleistet.

Struktur

Die Grafik zur Veranschaulichung der Struktur folgt in Kürze.