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Workshops, Tagungen & Vortragsreihen

Foto: ZADIK, Köln

Ringvorlesung Forschungsfeld Kunstmarkt II / Spots on Art Market Research II

Donnerstags, 17.45-19.15 Uhr, Hörsaal E
Beginn: 20.10.2016

Die Kunstmarktforschung untersucht die Struktur des Kunstmarktes und die Beziehungen seiner verschiedenen Akteure (u.a. Künstlerinnen und Künstler, Galerien, Kunsthandlungen, Auktionshäuser) untereinander sowie ihre Auswirkung auf die Durchsetzung und Kanonisierung bildender Kunst sowohl in der historischen Entwicklung als auch in der gegenwärtigen Ausprägung.
Die Ringvorlesung Kunstmarktforschung II ist Bestandteil der semesterübergreifend angelegten Reihe Kunstmarkt: Forschung – Tätigkeitsfelder – interdisziplinärer Dialog und führt den ersten Teil zum Themenbereich Forschung (Wintersemester 2015/16) fort. Erneut geben ausgewiesene Expertinnen und Experten aus Kultur- sowie Wissenschaftseinrichtungen nationaler und internationaler Herkunft im Rahmen ihrer Vorträge Einblicke in die Ergebnisse ihrer Forschungen.
Die Vorträge sind schwerpunktmäßig in den folgenden drei Bereichen der Kunstmarktforschung verortet:
- Galeristen- und Kunsthändler
- Künstler im Vermarktungssystem
- Strukturen und Beziehungen im Kunstmarkt
Die Ringvorlesung richtet sich sowohl an Studierende der kunsthistorischen Studiengänge als auch anderer Fächer und Fakultäten der Universität zu Köln, an Studierende des Studiums Integrale sowie an eine interessierte außeruniversitäre Öffentlichkeit. Sie ist für jeden frei zugänglich.
Die Veranstaltung wird vom Kunsthistorischen Institut in Kooperation mit dem Zentralarchiv des internationalen Kunsthandels (ZADIK), Forschungsarchiv an der Universität zu Köln, durchgeführt.
Zum Erwerb von 2CP (aktive Teilnahme/Studienleistung) wird am Ende des Semesters eine kurze Klausur geschrieben.

Call for Papers - Was bedeutet Kunstmarktforschung?

Standortbestimmung eines Forschungsgebiets im Prozess der universitären Etablierung

Workshop des Kunsthistorischen Instituts der Universität zu Köln
Konzeption: Jun-Prof. Dr. Nadine Oberste Hetbleck

Mehr Informationen

Koopertion & Konkurrenz im Kunstmarkt - gestern & heute

Podiumsdiskussion "50 Jahre Art Cologne"

Anlässlich des Jubiläums der Art Cologne 2016 veranstaltet das Kunsthistorische Institut der Universität zu Köln in Kooperation mit dem ZADIK eine Podiumsdiskussion, in der ausgehend vom Fallbeispiel Art Cologne diskutiert wird, welchen Stellenwert Kunstmessen für moderne und zeitgenössische Kunst im Kunstmarkt besaßen und heute besitzen. Wie hat sich die Kunstmesselandschaft entwickelt? Was sind wesentliche Veränderungen? Welche Alleinstellungsmerkmale besitzen die unterschiedlichen Messen? Wie viele Kunstmessen verträgt der Kunstmarkt national und weltweit? Wo positioniert sich die Art Cologne? Mit Blick auf die Galeristen und Kunsthändler als TeilnehmerInnen von Kunstmessen und teilweise gleichzeitig Mitglieder in den Auswahlkomitees derselben soll ebenso die Brisanz dieser Jurys diskutiert werden.

 

Ringvorlesung

Forschungsfeld Kunstmarkt / Spots on Art Market Research

Im Wintersemester 2015/16 findet eine Ringvorlesung zum Forschungsfeld Kunstmarkt mit internationalem Fokus sowie ausgewiesenen Expertinnen und Experten statt. Zu drei größeren Themenblöcken (Galeristen- und Kunsthändler, Künstler im Vermarktungssystem, Strukturen und Beziehungen im Kunstmarkt) sollen die Referenten und Referentinnen Einblicke in die aktuellen Ergebnisse ihrer Forschungen geben. Verbindender Aspekt der Vorträge ist mehrheitlich die Nutzung des ZADIK für Recherchen. Die Ringvorlesung richtet sich sowohl an Studierende als auch an eine interessierte außeruniversitäre Öffentlichkeit.

 

Podiumsdiskussion „Die Wirklichkeit der Kunst“

Unter dem Motto „Die Wirklichkeit der Kunst“ feierten die Universität zu Köln und das Zentralarchiv des internationalen Kunsthandels e.V. (ZADIK) am 11. Juni 2015 die Institutionalisierung ihrer langjährigen Zusammenarbeit.
Zu den Ergebnissen der Kooperation gehört unter anderem der Masterstudienschwerpunkt „Kunstgeschichte und Kunstmarkt“, der von der Juniorprofessorin Dr. Nadine Oberste-Hetbleck geleitet wird. „Mit unserem Schwerpunkt und dem ZADIK als An-Institut geben wir der Einbeziehung der Lebenswirklichkeit der Kunst in die Wissenschaft ganz besonderes Gewicht“, so Oberste-Hetbleck.

In einem Podiumsgespräch gaben renommierte Persönlichkeiten des Kunstsystems Auskunft über die verschlungenen und dem Publikum bisweilen unbekannten Wege, die die Kunst von der Idee des Künstlers bis ins Museum nimmt. Es nahmen teil: Klaus Gerrit Friese (Vorsitzender des ZADIK, Moderation), Prof. Dr. Stephan Berg (Kunstmuseum Bonn, Museumsdirektor/Kurator), Susanne Zander (Galeristin, Köln, Berlin), Prof. Dr. Rainer Jacobs (Köln, Düsseldorf, Sammler), Catrin Lorch (München, Kunstkritikerin bei der Süddeutschen Zeitung).